ihk-mittelfranken
IHK Gründerpreis 2016 – Videobeitrag
10. Juli 2016
slow fashion kinder
Enorm Magazin – Slow-Fashion für Kinder
20. September 2016
alle anzeigen

IHK Gründerpreis 2016

IHK Gründerpreis 2016

IHK Gründerpreis 2016

IHK Gründerpreis 2016

Wir sind sehr stolz erzählen zu dürfen, dass wir von einer wirklich hochkarätigen Jury ausgewählt wurden und uns gegen wahnsinnig tolle, große und erfolgreiche Mitbewerber durchsetzen konnten. Heute war also die Preisverleihung des Gründerpreises der IHK Nürnberg für Mittelfranken. Neben der Firma aConTech Enterprise IT-Solutions GmbH und der Firma GME German Medical Engineering, durften auch wir die Auszeichnung des Gründungspreises entgegennehmen. Besonders gelobt hat die Jury neben Qualität und der Schaffung von Arbeitsplätzen auch die Marktpräsenz und positive Firmenentwicklung. Dies wäre ohne unsere tollen Kunden selbstverständlich nicht möglich. Dafür ein großes Danke!!! Wir sind stolz auf unser Team und hoffen noch viel und lange mit diesem erleben zu dürfen.Wir werden sehen was uns noch einfällt, wohin uns Blond führt und was es noch zu entdecken gibt.

IHK Gründerpreis 2016
IHK Gründerpreis 2016
IHK Gründerpreis 2016
IHK Gründerpreis 2016

Kleidung in Nürnberg produzieren und auf regionalen Märkten und im eigenen Laden verkaufen – mit diesem Konzept war Kerstin Brkasic-Bauer beim IHK Gründerpreis 2016 erfolgreich.

Mütter, die selbst genähte Kleidchen über das Internet verkaufen, gibt es viele. Kerstin Brkasic-Bauer, Gründerin und Inhaberin von „Blond! Made in Nürnberg“, will sich mit ihrer Geschäftsidee von dieser „Do-it-yourself-Schiene“ absetzen: „Wir sind heute ein echter Handwerksbetrieb, in dem nur gelernte Schneider produzieren.“

Die 35-Jährige weiß, wovon sie spricht, denn auch ihr Unternehmen ist aus dem Hobby heraus entstanden. Als alleinerziehende Mutter von vier Kindern hat sie die Kleidung für sich und ihre Kinder viele Jahre lang selbst genäht. Als sie mit ihrem damaligen Angestelltenverhältnis unzufrieden war, kam sie mit ihrem späteren Mann auf die Idee: „Da machen wir etwas daraus.“ Also gründete sie im April 2011 ihre Firma und präsentierte bereits drei Monate später ihre Kindermode auf einem Nürnberger Stadtteilmarkt. Nachdem die Rückmeldungen ihrer Kunden sehr positiv waren, beschloss sie, auf der Consumenta und später auf Herbstmarkt und Christkindlesmarkt auszustellen. Mit Hilfe ihrer Familie fertigte die Unternehmerin in Heimarbeit bis zu 200 Stücke am Tag. „Wir haben zunächst zuhause im Einfamilienhaus genäht, im Erdgeschoss war die Produktion, der Keller war das Lager“, erzählt sie.

Ab 2013 halfen erstmals Praktikanten von den Nürnberger Modeschulen beim Nähen, ein Jahr später eröffnete die Firma einen kleinen Laden in der Südstadt. Inzwischen ist das Unternehmen stark gewachsen: Im Herbst 2015 bezog „Blond! Made in Nürnberg“ einen größeren Laden in St. Johannis mit rund 550 Quadratmetern Verkaufs- und Produktionsfläche. Derzeit sind mit der Inhaberin und ihrem Mann sieben Mitarbeiter bei dem Modeunternehmen beschäftigt, die täglich bis zu 350 Stücke produzieren. Vor Kurzem wurde eine weitere Vollzeitkraft eingestellt.

Heute sind Brkasic-Bauer und ihr Mann fast 200 Tage im Jahr auf Messen, Stadtfesten und Märkten in ganz Bayern unterwegs. „Wir sind Schausteller und verkaufen knapp zwei Drittel unsere Ware vor Ort“, erklärt die „gelernte Unternehmenstochter“, wie sie selbst über sich sagt. Sie betreibt darüber hinaus einen Online-Shop, der aber bislang als Vertriebsweg erst eine untergeordnete Rolle spielt.

Die Kleidung, die im unteren bis mittleren Preissegment angesiedelt ist, entwirft und produziert sie zusammen mit ihrem Team in Eigenregie. Zum Sortiment gehören hautfreundliche Kinderkleidung (z. B. Mützen, Pumphosen, Kleider und Röcke), die „individuell, bunt, ausgefallen, aber alltagstauglich ist“, sowie Mode für Babys und Teenager, aber auch für Damen. Ein „Mitwachskonzept“ (z. B. ausklappbare Bündchen) sorgt dafür, dass die Kleidungsstücke den Kindern lange passen. „Wir setzen bei unserer Mode auf Qualität und ein durchdachtes Konzept. Dafür verzichten wir auf jeglichen Schnickschnack“, so Brkasic-Bauer.

Stolz ist die Unternehmerin, dass sie es bisher komplett ohne Kredite oder Investoren so weit geschafft hat. Das soll auch so bleiben: „Unser Ziel ist es, auch in Zukunft alles mit Eigenkapital zu finanzieren. Auch so gibt es für uns derzeit genug Luft, um weiter zu wachsen.“

Der Name „Blond“ wurde übrigens gewählt, damit ihn sich auch Männer merken können, erklärt Brkasic-Bauer augenzwinkernd. Das „Made in Nürnberg“ hingegen sei wörtlich gemeint: „Wir sind ein Nürnberger Familienunternehmen und wollen auch in Zukunft ausschließlich hier produzieren.“

Quelle: IHK Nürnberg

Schreibe einen Kommentar